Regenradar Köln: Regen und Schnee live
Regenradar Köln: Die letzte Radarmessung des DWD stammt von 15:35 Uhr. Über der Kölner Innenstadt fällt gerade Niederschlag. Die Karte zeigt die Messungen der letzten Stunde und die Radarvorhersage für die nächsten zwei Stunden.
Datenbasis: Deutscher Wetterdienst, Rasterdaten bildlich wiedergegeben (Radarkomposit RV, 1 km, alle 5 Minuten; ab 15:35 Uhr Vorhersage). Grundkarte: Stadtgrenzen Stadt Köln (dl-de/zero-2.0), Gewässernetz und Ländergrenzen DWD-Geodienst (© GeoBasis-DE / BKG).
In der Innenstadt fällt gerade Niederschlag (6,1 mm/h), laut Radarvorhersage bis etwa 16:35 Uhr.
Datenbasis: Deutscher Wetterdienst, Radar-Nowcast (RV) für den Punkt der Innenstadt, Lauf 15:35 Uhr.
Regnet es gleich in Köln? So liest du das Radar
Jedes Bild zeigt, wie viel Niederschlag das Wetterradar des Deutschen Wetterdienstes zu einem Zeitpunkt misst, umgerechnet in Millimeter pro Stunde. Hellblau und Türkis stehen für leichten Regen oder Nieselregen, Grün für mäßigen Regen. Gelb und Orange zeigen kräftige Schauer, Rot und Violett sehr starken Regen, wie er vor allem in Gewittern vorkommt. Wo nichts eingefärbt ist, erkennt das Radar keinen Niederschlag.
Mit dem Abspielknopf läuft die Bildfolge: zuerst die Messungen der letzten 60 Minuten im Fünf-Minuten-Takt, dann die Vorhersage bis zu zwei Stunden im Zehn-Minuten-Takt. Unter der Karte steht jeweils, ob gerade eine Messung oder eine Vorhersage zu sehen ist. Mit dem Schieberegler springst du zu einem bestimmten Zeitpunkt, mit „Umland“ wechselst du auf einen Ausschnitt von rund 250 Kilometern mit Düsseldorf, dem Ruhrgebiet, Aachen, Bonn und Koblenz. So siehst du Regengebiete, die noch weit entfernt sind.
Am schnellsten lässt sich die Frage „Kommt der Regen zu mir?“ beantworten, indem du die Animation zwei- oder dreimal ansiehst: In welche Richtung ziehen die Flächen, und wie schnell? Über dem Rheinland kommen Regengebiete häufig aus westlichen bis südwestlichen Richtungen, bei anderen Wetterlagen aber auch aus Norden oder Osten. Der Kasten „Regnet es gleich?“ über diesem Abschnitt nimmt dir das für die Innenstadt ab: Er liest die Radarvorhersage für den Punkt am Dom aus.
Legende
| Farbe | Niederschlag | Einordnung |
|---|---|---|
| 0,1 bis unter 0,2 mm/h | leicht | |
| 0,2 bis unter 0,4 mm/h | leicht | |
| 0,4 bis unter 1 mm/h | leicht | |
| 1 bis unter 2 mm/h | mäßig | |
| 2 bis unter 3 mm/h | mäßig | |
| 3 bis unter 5 mm/h | mäßig | |
| 5 bis unter 7,5 mm/h | kräftig | |
| 8 bis unter 10 mm/h | kräftig | |
| 10 bis unter 15 mm/h | kräftig | |
| 15 bis unter 30 mm/h | stark | |
| 30 bis unter 45 mm/h | stark | |
| 45 bis unter 75 mm/h | extrem | |
| 75 bis unter 100 mm/h | extrem | |
| 100 bis unter 150 mm/h | extrem | |
| 150 und mehr mm/h | extrem |
Wie genau ist das Regenradar?
Das Radar sendet Mikrowellen aus und misst, wie viel davon an Regentropfen, Schneeflocken oder Hagelkörnern zurückgestreut wird. Aus dieser Reflektivität berechnet der DWD die Niederschlagsmenge. Das zusammengesetzte Bild aller deutschen Radarstandorte, das Radarkomposit, hat eine Auflösung von einem Kilometer und wird alle fünf Minuten neu erzeugt. Ein Bildpunkt deckt also einen Quadratkilometer ab; das kleinste Kölner Veedel, Mauenheim, ist nur etwa halb so groß.
Die Messung hat Grenzen, die man kennen sollte:
- Das Radar misst in der Höhe. Der Radarstrahl erfasst den Niederschlag einige hundert Meter bis mehrere Kilometer über dem Boden. Verdunstet er auf dem Weg nach unten, zeigt das Radar Regen, obwohl am Boden nichts ankommt.
- Die Schmelzschicht verfälscht. Wo Schneeflocken schmelzen, sind sie außen nass und streuen besonders stark. In dieser „hellen Bande“ erscheint der Niederschlag kräftiger, als er ist.
- Starkregen dämpft den Strahl. Hinter einer sehr kräftigen Gewitterzelle kommt weniger Strahlung an; Niederschlag dahinter kann schwächer wirken.
- Störechos. Gebäude, Windräder oder besondere Luftschichtungen können einzelne Punkte ohne echten Niederschlag einfärben. Der DWD filtert solche Echos, ganz verschwinden sie nicht immer.
Wie gut ist die Vorhersage für zwei Stunden?
Die Radarvorhersage, auch Nowcast genannt, verschiebt die gemessenen Niederschlagsgebiete in ihrer Zugrichtung und mit ihrer Geschwindigkeit in die Zukunft. Das funktioniert gut bei großen Regengebieten, die gleichmäßig ziehen. Neu entstehende Schauer und Gewitter kann sie dagegen nicht vorhersehen, und bestehende Zellen können sich schneller auflösen oder verstärken als berechnet. Je weiter die Vorhersage reicht, desto vorsichtiger solltest du sie lesen. Für die Stunden danach ist die stündliche Vorhersage für Köln die bessere Quelle.
Gewitter im Radar erkennen
Gewitterzellen fallen im Radar als kleine, scharf begrenzte Flächen mit sehr hohen Werten auf: Rot, Magenta oder Violett mitten in einer sonst schwächeren Umgebung. Sie entstehen oft innerhalb von Minuten und ziehen anders als breite Regengebiete. Blitze zeigt das Regenradar nicht, und Blitzdaten gehören nicht zum offenen Datenangebot des DWD, das diese Seite nutzt. Ob der DWD vor Gewittern in Köln warnt und was die Warnstufen bedeuten, steht auf der Seite Gewitter in Köln.
Schnee und Schneeregen auf dem Radar
Das Radarprodukt zeigt die Niederschlagsmenge, unterscheidet aber nicht zwischen Regen, Schneeregen und Schnee. Ob es in Köln schneit, hängt von der Temperatur in Bodennähe und in den Luftschichten darüber ab. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt lohnt deshalb der Blick auf die Vorhersage und auf die Warnungen vor Schnee und Glätte: Alles dazu steht unter Schnee und Glatteis in Köln.
Radar für deinen Stadtteil
Zwischen Chorweiler im Norden und Rodenkirchen im Süden kann ein Schauer den einen Stadtteil treffen und den anderen auslassen. Auf den Seiten der Veedel ist das Radar auf den jeweiligen Stadtteil vergrößert, dazu kommt die Radarvorhersage für genau diesen Punkt. Zum Beispiel für Porz, Ehrenfeld, Mülheim, Lindenthal, Kalk; alle 86 Stadtteile findest du unter Wetter in den Kölner Veedeln.
Köln oder Umland: welche Ansicht wofür?
Die Ansicht „Köln“ zeigt ein Quadrat von rund 70 Kilometern Seitenlänge mit dem Dom in der Mitte, dazu die Stadtgrenze, den Rhein und Orte wie Leverkusen, Bergisch Gladbach, Brühl oder Troisdorf. Sie eignet sich, um Schauer über der Stadt und ihren Weg durch die Veedel zu verfolgen. Die Ansicht „Umland“ umfasst rund 250 Kilometer von Mönchengladbach und Aachen im Westen bis Siegen im Osten und reicht vom Ruhrgebiet bis nach Koblenz. Dort erkennst du Regengebiete, die erst in einigen Stunden ankommen.
Eine einfache Rechnung hilft bei der Einschätzung: Zieht ein Regengebiet mit 40 Kilometern pro Stunde, braucht es vom Rand der Köln-Ansicht bis zum Dom knapp eine Stunde. Bei Gewittern, die sich an Ort und Stelle bilden, versagt diese Rechnung allerdings; dann hilft nur der regelmäßige Blick auf das neueste Bild.
Radar, stündliche Vorhersage oder Warnung?
| Frage | Beste Quelle | Warum |
|---|---|---|
| Regnet es in der nächsten halben Stunde? | Regenradar mit Vorhersage | Misst den Niederschlag alle fünf Minuten und rechnet ihn zwei Stunden weiter. |
| Wird es heute Nachmittag nass? | Stündliche Vorhersage | Erfasst auch Regen, der sich erst bildet, mit Wahrscheinlichkeit pro Stunde. |
| Wird es gefährlich? | Warnungen des DWD | Nur der DWD bewertet Sturm, Starkregen oder Gewitter amtlich. |
| Wie wird das Wochenende? | Wetter am Wochenende | Das Radar reicht nur zwei Stunden in die Zukunft. |
Radar auf dem Smartphone
Auf dem Handy öffnet der Knopf mit den vier Ecken das Radar im Vollbild. Mit dem Schieberegler lässt sich jeder Zeitpunkt einzeln ansehen, was bei langsamer Verbindung oft angenehmer ist als die Animation. Das Radar funktioniert ohne App und ohne Anmeldung, auch als Lesezeichen auf dem Startbildschirm. Die Seite fragt nicht nach deinem Standort: Wer das Radar für sein Viertel sehen will, wählt oben „Veedel“ oder öffnet die Seite seines Stadtteils, auf der das Radarbild bereits vergrößert ist.
Woher die Radarbilder kommen
Die Bilder stammen aus dem Radarkomposit RV des Deutschen Wetterdienstes, das der DWD über seinen offenen Kartendienst bereitstellt. Unser Server ruft sie für den Kölner Ausschnitt und das Umland ab und liefert sie mit einer eigenen Grundkarte aus Stadtgrenzen, Rhein und Nebenflüssen aus. Dein Browser lädt dabei nichts von fremden Servern. Datenbasis: Deutscher Wetterdienst, Rasterdaten bildlich wiedergegeben. Mehr zu allen Quellen unter Quellen und Lizenzen.
Das Radar zeigt, wo es regnet, aber nicht, wie gefährlich ein Unwetter ist. Maßgeblich für Warnungen ist der Deutsche Wetterdienst.
Häufige Fragen
Regnet es gerade in Köln?
Die letzte Radarmessung des DWD stammt von 15:35 Uhr. Über der Kölner Innenstadt fällt gerade Niederschlag. Die Karte oben zeigt die aktuelle Messung.
Wie oft wird das Regenradar aktualisiert?
Der DWD erzeugt alle fünf Minuten ein neues Radarbild. Diese Seite prüft alle drei Minuten, ob ein neues Bild vorliegt.
Warum zeigt das Radar Regen, obwohl es trocken ist?
Das Radar misst in der Höhe. Verdunstet der Niederschlag, bevor er den Boden erreicht, oder stört ein Echo von Gebäuden oder Windrädern, erscheint Regen, wo keiner fällt.
Zeigt das Regenradar auch Schnee?
Es zeigt Niederschlag jeder Art, unterscheidet aber nicht zwischen Regen und Schnee. Ob es schneit, verrät die Temperatur.
Wie weit in die Zukunft reicht die Radarvorhersage?
Bis zu zwei Stunden. Der DWD rechnet sie mit jedem neuen Radarbild, also alle fünf Minuten, neu; je weiter sie reicht, desto unsicherer ist sie.
Warum ist das Radarbild so pixelig?
Jeder Bildpunkt des DWD-Radarkomposits steht für einen Quadratkilometer. Feinere Strukturen misst das Radar nicht; wir zeigen die Punkte deshalb scharf statt verwischt.
Kann ich das Radar für meinen Standort sehen?
Die Seite fragt nicht nach deinem Standort. Wähle oben „Veedel“ und deinen Stadtteil: Dort ist das Radar auf dein Viertel vergrößert, dazu kommt die Radarvorhersage für diesen Punkt.
Kann das Radar Gewitter vorhersagen?
Nur bestehende Zellen, die es weiterrechnet. Neue Gewitter, die sich erst bilden, erkennt es erst, wenn Niederschlag fällt.